Esbjerg
Nachdem Dänemark Mitte des 19. Jahrhunderts Husum als Hafen verlor wurde Esbjerg als deren Ersatz aussersehen. Damit begann das schnelle Wachstum des vorher verschlafenen Hafenstädtchens.
Esbjerg ist heute mit seinen rund 82.000 Einwohnern die fünftgrößte Stadt Dänemarks und die unbestrittene Wachstumsstadt Nummer Eins des Landes. Die städtische Entwicklung Esbjergs mit seinem Hafen, dem Tor Skandinaviens zur Welt, ist einzigartig. Esbjergs Hafen ist der grösste Fischereihafen des Landes. Ebenso sind hier die Versorger für Dänemarks Erdölengagement in der Nordsee zu Hause; hier liegt der Startpunkt für die weiss-blauen Englandfähren und - das Tor nach Fano.
Wer einen Überblick über den beeindruckenden Hafen bekommen möchte, sollte sich auf den alten Wasserturm, das Wahrzeichen der Stadt bemühen.
Ebenso ein Muss in Esbjerg ist ein Besuch des Fischerei- und Seefahrtsmuseums, das mit jährlich erneuerten Ausstellungen eine hervorragenden Überblick über das Leben am Wasser vermittelt. Hier wird die Geschichte der Fischerei und des Hafens geschildert - eine der grossen Touristenattraktionen des Landes.
